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EXTRAS

Christian Ulmen hat bei MANN/FRAU den besten Job: Er macht einen auf Barkeeper und schaut den anderen sonst nur ab und zu über die Schulter. Im Interview mit PULS spricht er über Klassentreffen und Klischees.

Dieser Typ mit der allumfassenden Mach-dich-locker-Haltung, der sich im Bett die Fußnägel schneidet, auf der Stelle mit dir im Cabrio nach Paris durchbrennen würde – und sich am meisten von allen Menschen der Welt auf Star Wars 7 freut…

Die, die gerne mal von der Bildfläche verschwindet, dafür aber immer genau im richtigen Moment wieder auftaucht. Die, die sich von ihrer Schwester Pickel am Arsch ausdrücken lässt. Die, mit der man alles teilen kann…

Die mit großen Plänen und ohne Struktur. Die zwischen Spitzenwäsche und Sport-BH. Die, die  immer gleich den Fön anschmeißt, wenn’s mal stressig wird und die sich generell nicht entscheiden kann – auch nicht für einen MANN…

Dieser Typ, der weder einen spannenden Job noch spannende Hobbies hat, krass in den 80ern hängen geblieben ist und trotzdem irgendwie zwei (!) Freundinnen abgekriegt hat…

Salamitaktik! Könnte ein echter #Aufschrei werden.

ok-kid-live-puls-festival-2013-100_binary_1OK KID haben den Soundtrack zu MANN/FRAU geliefert!

Hier gibt es den Titelsong „Kaffee warm“ live vom PULS Festival 2013:

>> OK KID – Kaffee warm

Jeden Tag, wenn du deinen Arbeitsplatz betrittst, denkst du dir: „Ich hab den beschissensten Job überhaupt“. Ja, Arbeit nervt. Damit du wieder ein bisschen besser drauf kommst, solltest du dir diese fünf Serien hier anschauen. Denn da gibt es Charaktere, die definitiv schlimmere Jobs haben als du.

 

Tony Soprano in „The Sopranos“
tony-soprano-hbo_kleinViel Geld, viel Macht, viel Frauen. Klingt das nach einem schrecklichen Job? Wenn du Tony Soprano bist, dann ja. Er selbst mag das auch nach vielen Jahren der Psychotherapie nicht einsehen – aber für den Zuschauer ist es allerspätestens nach sechs Staffeln glasklar: der Job als Mafiaboss lässt es nicht zu, sich in irgendeiner Weise zu verändern. Vor allem nicht zum Positiven. Freunde und Verwandte entpuppen sich als Verräter, Psychopathen oder ängstliche Ja-Sager. Die Ehefrau bleibt nur mit dir zusammen, weil sie ein Leben ohne Geld fürchtet. Das Allerschlimmste: ständig will dich jemand umnieten. Mindestens. Oder wahlweise muss man selbst jemanden umnieten. Den besten Freund zum Beispiel.

 

Jacob aus „Lost“
Jacob-lostopediaDie Insel aus der Mystery-Serie „Lost“ ist ein besonders furchtbarer Arbeitsplatz. Von wegen Inselromantik: Ständig passieren hier seltsame Dinge und es verschlägt noch seltsamere Leute dort hin. Und alle wollen irgendeinen idealistischen oder spirituellen Raubbau an diesem achten Weltwunder betreiben. Nicht zu vergessen: der eigene Bruder ist ein Monster, dass dich und andere Leute ständig umbringen will. Der arme Jacob muss sich 2000 lange Jahre lang hauptberuflich mit diesem ganzen Unsinn befassen. Denn er wurde auserwählt. Von irgendwem aus irgendeinem Grund. Genaues weiß auch Jacob nicht. Er kann also nicht mal ein ernstes Wörtchen mit seinem Arbeitgeber reden. Andere Leuten hätten vermutlich spätestens nach 20 Jahren den Inselkoller bekommen und sich selbst mit einer Kokosnuss erschlagen. Nicht so Jacob. Zähe Jobs erfordern eben noch zähere Typen.

 

Jax Teller aus „Sons of Anarchy“
sons-of-anarchy-FXNetwork_kleinBiere, Busen, Bikes. Jahaaa – das kernige Leben eines ledrigen Feuerofen-Outlaws ist bestimmt geil. Mit zehn Dosenbier in der Birne über den Highway brettern, pralltittige Blondinen mit Extensions zwischen Wüstenkakteen besteigen und hin und wieder auch mal eine ehrliche Schlägerei zwischen Biker-Brüdern. Das alles macht Motorradclub-Präsident Jax Teller. Allerdings will er das gar nicht. Also zumindest keine Waffenschieberei oder Drogendealerei mehr. Er will den Club revolutionieren. Doch die Outlaw-Regeln haben ihre eigenen Gesetze. Und so werden eigentlich täglich rund um Jax herum Menschen erschossen und gefoltert. Weil alle irgendwie nicht so wollen wie der arme Jax. Kinder und Ehefrau sind eigentlich ständig in Gefahr, die Mutter intrigiert, andere Clubs erschießen noch mehr Leute und deine besten Freunde sind eigentlich allesamt soziopathische Massenmörder. Diesen Job will wirklich keiner haben.

 

Michael Bluth aus „Arrested Development“
MichaelBluth_HDNetFamilienunternehmen können eine super Sache sein, wenn die Familienstruktur harmonisch ist. Wenn man aber aus einer komplett disfunktionalen Höllenfamilie voller Egomanen kommt, sollte man vielleicht besser darauf verzichten, den Job des Vaters zu übernehmen. Vor allem dann nicht, wenn der gerade wegen Veruntreuung und Anlagebetrug ins Gefängnis eingefahren ist. Michael Bluth tut es dennoch. Und hat somit gleich zwei schreckliche Jobs an der Backe: die eigentlich bereits ruinierte Firma vor dem Ruin zu bewahren und seine hoffnungslos schreckliche Familie vor sich selbst zu beschützen. Wie sagt man? Seine Familie kann man sich nicht aussuchen. Und im Falle von Michael Bluth den Familienbetrieb auch nicht.

 

Will Graham aus „Hannibal“   
Hannibal-Brooke-Palmer_NBC_kleinDer arme Will hat nun aber wirklich den allerschlimmsten Job erwischt: Profiler beim FBI. An sich bestimmt eine abwechslungsreiche, spannende und toll bezahlte Angelegenheit. Doch leider hat Will eine besondere Fähigkeit: er kann sich an Tatorten in die Rollen der Mörder hineinversetzen und so die Tathergänge vor seinem geistigen Auge rekonstruieren. Klingt nach super Aufstiegschancen? Klingt eher nach Freifahrtschein in Richtung Irrenanstalt. Denn Will bekommt es an seinem Arbeitsplatz mit den gestörtesten Individuen des Planeten zu tun, ständig spritzt ihm Blut ins Gesicht und mehr als die Hälfte aller Leute mit denen er sich unterhält, sind entweder Mörder oder am nächsten Tag tot. Außerdem halten ihn die Kollegen letztlich für einen faszinierenden Freak – Freunde am Arbeitsplatz findet er eigentlich nicht so wirklich. Außer seinen Therapeuten: Hannibal Lecter. Doch der serviert ihm Menschenfleisch. Bei Wills Job stimmt also nicht mal die Kantine.

Collien! So schlecht ist der Witz doch gar nicht:

Christian Ulmen war zu Besuch bei PULS, um MANN/FRAU vorzustellen. Bei der Gelegenheit durfte er einen Einblick in seine Musiksammlung zu geben.

1280 2 Christian Ulmen mko MK1_0018In den Lieblingsplatten mit Christian Ulmen bei PULS gibt es ein Wiederhören mit U96 und Ace Of Base, ihr erfahrt welche Musik Christian Ulmens Kindern gefällt und endlich darf er eine Band spielen, die er bei MTV nie ansagen durfte: die Black Crows.

Viel Spaß mit einer Stunde schrulliger Musikauswahl, abwechslungsreicher als Ulmens Rollen vom Herrn Lehmann bis Alexander von Eich.

>> Christian Ulmens Lieblingsplatten

Wer in der WG nie Ärger mit den Mitbewohnern hat, hMitbewohnerat entweder keine oder ist friedliebender als Jesus. Dabei braucht es neben Empathie und psychologischem Gespür lediglich diese fünf simplen Tricks, um WG-Zoff zu vermeiden.

 

>> die fünf größten Fehler im WG-Leben

 

 

…dann geht es euch vielleicht nicht so wie MANN in >> Folge 11

 

Friedrich Lichtenstein – der Treppentänzer. Grandios.

Schürzen_2Wir wollen Euch, die MANN/FRAU-Gucker, besser kennenlernen.

Macht mit bei unserer Umfrage und gewinnt hübsche MANN/FRAU-Gym-Bags.

>> ZUR UMFRAGE

Dauert auch nur 5 Minuten.

In der BR-MashUp-App gibt es jetzt einen zweiten Ausschnitt von MANN/FRAU zum selbst Vertonen!

MANN/FRAU_Folge_4>> HIER alle Infos

Und auch schon ein paar kreative Einsendungen 😉

>> MashUp von Rio K.

>> MashUp von Mario Tails

Download-Links zu App >> HIER.

Man schlägt die Augen auf, hat sägende Kopfschmerzen und neben einem liegt eine nackte Person, die man eigentlich gar nicht kennt. Zum Leben von Singles gehören hin und wieder auch mal One-Night-Stands. Am nächsten Tag gibt es nicht zwangsläufig ein böses Erwachen. Kommt aber vor. Vor diesen vier One-Night-Stand-Typen solltet ihr euch in Acht nehmen.

 

Der Profi

ProfiSie lauern in Clubs. Jedes Wochenende. Immer mit dem selben Programm. Nichts wird dem Zufall überlassen. Jeder penetrante Augenkontakt sitzt. Jedes breite Grinsen ist eine gebleechte Kampfansage. Und bei jeder Körperbewegung ist kaum zu übersehen, dass ein Großteil der Freizeit im Fitness-Studio verbracht wird. Die Konversationen sind so tief wie eine Pfütze, die Witzchen auf Pausenhofniveau und die traurigen Geschichten vom Ex-Partner, der letzte Woche nach Jahren durchgebrannt ist völlig durchschaubar. Nach ein paar Sekunden ist klar, was die Profis wollen: schnellstmöglich mit dir in die Kiste. Der Alkoholpegel steigt, die Musik wird immer beschissener, der Abend zunehmend uninteressanter. Die Rettung? Ein unkomplizierter One-Night-Stand mit einem Profi. Der Sex ist meistens okay und am nächsten Morgen wartet der Profi so lange, bis du aufgewacht bist. Aber nur, um zum Abschied noch ein paar Sprüche abzusondern, die sogar Dieter Bohlen nach 10 Wodka-Bull zu peinlich wären.

 

Der Frühstückmacher

frühstückMan wacht auf, die Mundhöhle schmeckt nach Kompost, schneidende Kopfschmerzen rauben einem fast den Verstand. Und langsam erinnert man sich daran, dass gestern noch jemand zu Besuch war. Langsam dreht sich der Kopf zur anderen Seite des Kissens und sieht: nichts. Was man hört: das Summen der Kaffeemaschine, das Klirren von Geschirr, das Rücken von Stühlen. Man ist nicht allein. Der Sexualpartner der letzten Nacht ist gekommen (oder auch nicht), um dann zu bleiben. Zumindest zum Frühstück. Der Kaffee dampft, die frischen Semmeln sind in einem deiner Brotkörbe angerichtet und Rühreier gibt’s obendrauf. Der Frühstückmacher ist um ein adäquates Post-Koitus-Frühstück bemüht und fährt alles auf, was dein Kühlschrank so bietet. Nett oder penetrant? Das gemeinsame Frühstück wird es zeigen.

 

Der Facebook-Befreunder

facebookWie heißt’n du auf Facebook?“ Gerade verkatert aufgewacht, ist man plötzlich mit einer Frage konfrontiert, für die man entweder noch gar nicht bereit ist, oder die man überhaupt nicht beantworten möchte. Grinsend wedelt der One-Night-Stand-Partner mit seinem Smartphone vor deiner Nase herum. Eine digitale Freundschaftsanfrage wird schlagartig zur Drohung. Jetzt gilt es blitzartig die richtige Entscheidung zu treffen. Will man das Gegenüber potentiell nochmal treffen? Will das Gegenüber die Freundschaft vielleicht nur für Präsentationszwecke? Kann mich diese digitiale Freundschaft mit jemandem, den ich eigentlich eher mittel finde, irgendwann in Verlegenheit bringen? Und was soll eigentlich dieser ganze Facebook-Scheiß? Wir sind doch keine Freunde, sondern haben nur im Rausch gepimpert. Die Lösung: ganz old-school nach der Telefonnumer fragen. Da kann man immer noch einfach nie mehr anrufen.

 

Der Durchbrenner

durchbrennerUnd weg ist er oder sie. Dabei ging es doch noch vor ein paar Stunden einigermaßen ordentlich in deinem Bett ab. Naja, vielleicht auch nicht. Eventuell ging auch gar nichts mehr ab, weil beide viel zu betrunken waren. Egal. Fakt ist: Plötzlich liegt man allein im Bett. Weit und breit ist nichts mehr von dem Clubaufriss zu sehen, der da irgendwann mal gelegen haben muss. Darauf deutet nämlich die Mulde im Kopfkissen hin. Und riechen kann man es auch noch ein bisschen. Und jetzt? Weg. Abgehauen. Durchgebrannt. Hinterlassen wurde auch nichts. Keine Nachricht, keine Telefonnummer und eine Freundschaftsanfrage auf Facebook hat man auch nicht bekommen. Ein polnischer Abgang galore. Unhöflich? Klar. Ehrlich? Auch. Besser so? Wahrscheinlich. Denn es kommt ja nicht selten vor, dass die Person neben einem am nächsten Tag plötzlich gar nicht mehr so gut aussieht, wie man das letzte Nacht noch dachte. Also lieber zwei Aspirin schlucken und einfach weiterpennen.

Der Bayerische Rundfunk hat ein neues Spielzeug. Die BR-MashUp-App!

mashup-mash-upDamit könnt ihr selbst Ausschnitte aus deutschen Fernseh- und Kinofilmen neu vertonen – mashuppen quasi.

Auch Ausschnitte von MANN/FRAU sind dabei. Könnte lustig werden! Alle Infos zu MashUp-App mit einigen sehr witzigen Einsendungen, findet ihr >> HIER.

Die MashUp-App für iOS-Nutzer >> HIER

Die MashUp-App für Android-Nutzer >> HIER

 

 Welche Folge passt zu dir?

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Zweifler, Naiv-Romantiker oder doch Feiergott. Welcher Typ bist du und welche Folge von MANN/FRAU solltest du dir deshalb unbedingt anschauen. Im MANN/FRAU Psychotest muss du dein Innerstes nach außen kehren und selbst in die Tiefen deiner Seele blicken. Keine Angst, du schaffst das!

>> TESTE DICH HIER!

 

 

 

 

 

 

„Ich möchte gar nicht wissen, wo Jana diese Idee her hatte“ – sagt MANN/FRAU-Autor Johann Buchholz im Interview. Schwester Jana Buchholz schmunzelt und sagt, sie sei nie peinlich berührt gewesen, was ihr Bruder in die MANN-Folgen rein geschrieben hat.

Jana und Johann Buchholz sind das Autoren-Regie-Geschwister-Duo hinter MANN/FRAU. Bei PULS erzählen sie von langen Drehtagen und verraten, was sie durch die Arbeit voneinander Neues erfahren haben.

So sah das aus beim Dreh zu MANN/FRAU mit Christian Ulmen und Mirko Lang.

Ein Blick hinter den Tresen.

Blond, verheiratet und über 40? Wieso nicht. MANN versucht sich in Folge 5 im Online-Dating.

Wir hätten da auch ein paar Erfahrungen in Sachen Dating anzubieten.

>> FOLGE 5: MILF

 

Online-Dating im Selbsttest

verrueckte-datingformenDie große Liebe per App oder Online-Dating finden.

Ein Dauer-Single probiert es aus und holt sich professionelle Hilfe von einem Dating-Experten und Liebes-Ghostwriter. >> HIER ANSCHAUEN

 

 

 

 

 


Verrückte Datingformen

verrueckte-datingformen2Rumschnüffeln, Anpöbeln, Gene testen: die abgedrehtesten Formen, einen neuen Partner zu finden.

Was haltet ihr von Pheromon-Partys, Speed Hating, Silent Dating, Special-Interest-Rendezvous und Liebes-Gentests?

What the f*? –> mehr HIER

 

 

 


Dating-App Tinder

dating-app-100Auch mit Dating-Apps ist es einfach, flirtwillige Menschen kennenzulernen. Oder? Bei der App Tinder heißt es: Wisch und weg, oder: Hot und Herz.  >>HIER  gibt es die App im Test.

Sowas kann aber auch ganz schön viel Hass erwirken. Denn manchmal ist die App ein steter Quell persönlicher Erniedrigung.  Mehr vom Hass lest ihr >>HIER

 

lieblingsplatten-mann-frau-100~_v-image256_-a42a29b6703dc477fd0848bc845b8be5c48c1667Lore Richter und Mirko Lang spielen bei PULS eine Stunde lang ihre Lieblingssongs in der Sendung „Lieblingsplatten“.

Die Sendung gibt’s >>HIER zum Anhören.

Wir haben euch alle Songs, die in MANN/FRAU vorkommen, als Spotify-Playlist zusammengestellt. Hammer Liste!

>> MANN/FRAU

Spotify_Playlist

Die beiden Hauptdarsteller Lore Richter und Mirko Lang erzählen vom Dreh und davon, wie sehr sie sich in FRAU und MANN wiedergefunden haben.

Guckt Christian Ulmen eigentlich selbst noch lineares Fernsehen? Das und viel mehr verrät er im Interview mit PULS Moderatorin Christina Wolf.

Christian Ulmen

Christian Ulmen war zu Gast in der BAYERN-2-Sendung „Eins zu Eins. Der Talk“. Unter anderem erzählt er, wie es ist, mit seiner Frau Collien zusammenzuarbeiten

Mehr Infos gibt es >> HIER

Die ganze Sendung als Audio zum Anhören  >> HIER

Oder wenn das nicht mehr online sein sollte, dann gibt es „Eins zu Eins. Der Talk“ auch als Podcast zum runterladen.

 

 

 

 

Männer können unheimlich viel falsch machen beim Sex. Folge 4 von MANN/FRAU gibt den Männern da schon mal tiefe Einblicke. Aber so geht das nicht! Schließlich können sich auch Frauen im Bett den ein oder anderen Faux Pas leisten. Hier kommen fünf davon. Achtung FRAUEN: nichts für schwache Nerven.

 

1. Während des Sex reden

Wenn man irgendwann mal bei der Sache ist, nervt es unheimlich, wenn Frauen trotzdem weiterplappern. Egal, ob es sich um Hinweise („An meinem Bauchnabel bin ich übrigens krass kitzelig“), Anregungen („Oh, das fühlt sich eigentlich ganz gut an“) oder sexuelle Bonmonts mit anderen Geschlechtspartnern handelt („Mein Ex-Freund hatte eigentlich einen viel zu großen Penis“). Ganz ehrlich, Mädels: wenn die Geschlechtsorgane mal zusammengefunden haben, dann geht es um Samen- und nicht um Worterguss. Wir merken dann schon, was euch gefällt und was nicht! Und Vergleiche und Geschichten über andere Typen sind sowieso nicht drin.

 

 2. Vor dem Sex totgeknutscht werden

Bitte keine ausgedehnten Zungenmuskelspiele! Klar – bevor man Sex hat, darf und muss erst mal ein bisschen rumgeknutscht werden. Aber bitte doch keine geschlagene Stunde! Wenn es sich irgendwann so anfühlt, als würde uns der HNO-Arzt mit aller ihm zur Verfügung stehenden Präzision die Mandeln säubern, kann es gut sein, dass wir erst mal eine längere Atempause brauchen. Außerdem schmeckt jede Mundhöhle irgendwann komisch, wenn sich zwei Spuckeflüsse eine gefühlte Ewigkeit darin vermengt haben.

 

3. Zu erwarten, dass MANN mit FRAU in den Armen einschläft

Wenn beide Parteien das Konzept One-Night-Stand richtig verstanden haben, wartet man sowieso mehr oder weniger geduldig darauf, dass er oder sie endlich geht und man doch noch eine Mütze voll Schlaf abbekommen kann. Danach will man weder kuscheln, knutschen noch Händchen tatschen. Bei Beziehungspartnern darf man das natürlich gerne machen. Allerdings ist es auch da dann irgendwann gut und MANN darf sich bitte einfach umdrehen dürfen und ordentlich ratzen. Arme sind leider unerträglich ungemütliche Kopfkissen – das einzige, was dann vielleicht einschläft, ist der Arm.

 

 4. Sich gar nicht zu bewegen

Manchmal ist es ja durchaus ok, wenn FRAU ganz den passiven übernimmt. Es soll Männer geben, denen es durchaus animalische Pläsir ist, sich dann mechanisch an einem regungslosen Frauenkörper abzuarbeiten. Im Normalfall ist MANN aber nicht auf ein unbewegliches Holzscheit aus. Stellungswechsel, durch das Bett wälzen und ungelenke Verrenkungen schauen bei Licht für den Außenstehenden sicherlich ziemlich peinlich aus, klar. Aber im Normalfall gibt es ja keine Zuschauer. Und falls doch – die wollen ja auch was geboten bekommen.

 

 5. Sich vor dem Sex bettfertig zu machen

In freudiger Erwartungshaltung wartet MANN darauf, dass es endlich losgeht. Und FRAU? Sie geht erst mal duschen, putzt sich die Zähne und entfernt dann noch gefühlte Ewigkeiten ihr Make-Up. In dieser Zeit passieren dann gerne mal zwei Dinge: zuerst geht zwischen den Beinen pfeifend Luft und Lust raus, dann dämmert MANN selig dahin, bis er schließlich endgültig dem Schlaf anheim fällt und sich vermutlich in den silikonhaltigen Traumwelten des Pornoregisseurs Andrew Black wiederfindet. In Sachen Warten sind Männer einfach besonders schlecht. Außerdem macht das Duschen danach doch sowieso viel mehr Sinn. Und wegen dem Make-Up – das führt nur dazu, dass FRAU auch noch unbedingt das Licht ausmachen will. Wir wollen euch aber sehen! Sonst wären wir ja gar nicht hier.

 

Sich wie MANN und FRAU Ratschläge bei Barmann und Barista einholen, hat wohl fast jeder schon mal gemacht. Wenn man selber nicht mehr weiter weiß und auch Eltern und Freunde immer dasselbe sagen, muss einfach mal ein unbeteiligtes Ohr her. Falls die Thekentherapeuten eures Vertrauens mal wieder im Urlaub sind, haben wir für euch fünf weitere Ratgeber-Spezies herausgesucht.

 

1. Der Taxifahrer

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Taxifahrer erleben gerade an Wochenendnächten so einiges: auf der Rückbank enden Freundschaften oder beginnen Liebschaften. Dort wird gelacht, geweint, gelitten, gehofft. Und wenn es blöd läuft – sich auch mal erbrochen. Immer dabei: der Taxifahrer. Viele nehmen das alles einfach mit stoischer Gelassenheit hin. Doch es gibt auch redselige Taxler. Man muss sie nur fragen. Der Mann oder die Frau hinter dem Steuer können dir dann sagen, wie man eine Trennung verkraftet, wo man spät nachts doch noch einen One Night Stand abgreift oder dass im Leben eh immer alles anders kommt, als man denkt. Wenn man dann von der therapeutischen Rückbank zufrieden entlassen wird, darf man sogar mal über die unverschämten Taxipreise hinwegsehen.

 

2. Die Oma oder der Opa

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Alte Menschen stellen das dar, was sie während ihres Leben erlebt haben. Und das ist meistens viel mehr, als man als Enkel und Enkelin gemeinhin annimmt. Liebeskummer? Hatte Oma auch mal. Unzufriedenheit im Job? Opa fühlt mit. Stress mit der Familie? Die Großeltern vermitteln. Für was haben die beiden denn bitte ein paar Jahrzehnte mehr auf dem Buckel als ihr? Klar, dass über Schweinsbraten, Knödel und Zwetschgendatschi der eine oder andere richtig gute Rat auf den Tisch kommt. Und zum Verdauen gibt’s obendrein noch einen Obstler.

 

3. Der Friseur

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Es soll tatsächlich Leute geben, die wahnsinnig ungern zum Friseur gehen, weil die oder der so viel reden. Großer Fehler! Die meisten Friseure können auch wahnsinnig gut zuhören und wissen einfach alles. Zwischen Shampoo, Kopfmassage und Nackenrasur erfahren sie von ihren Kunden meist mehr, als sie eigentlich wissen wollen. Klar, dass Friseure also ein tiefes Verständnis davon haben, wie Menschen ticken. Außerdem können die Haarakrobaten gegebenenfalls auch mal einen Job vermitteln, Tipps für billige Wohnungen geben oder Blind-Dates arrangieren.

 

4. Der Metzger

tumblr.com

Zitate von existentialistischen Philosophen, Analysen über das Wesen des Menschen an sich und Tipps für die besten Scheidungsanwälte der Stadt. Das alles kann einem ein ausgesuchter Metzger kredenzen. Zugegeben – das klingt erst mal skurril. Aber lasst euch einfach mal den Rat geben, den Metzger eures Vertrauens beizeiten um selbigen zu bitten. Sozusagen statt einem Wurstradl umsonst einen Wurstrat umsonst. Wichtig: das funktioniert natürlich nur bei einem richtigen Handwerksmetzger. Beim Franchise-Laden nebenan kommen wohl in Sachen Lebensratschläge nicht nur die Weißwürste vom Fließband. Der Handwerksmetzger allerdings kann im besten Falle Weisheiten vom Fleischstapel lassen, die sich geräuchert haben.

 

5. Dragoslav Stepanović

danielmack.de
Fußballtrainerlegende Steppi hat alles gesehen und konstatiert: „Lebbe geht weider“. Danke, Steppi! Mehr müssen wir eigentlich eh nicht wissen.

OK Kid _c_Stefan BaumbarthDer Titelsong für MANN/FRAU kommt von OK Kid. Sie eröffnen jede Folge mit „Kaffee warm“.
>>mehr in den Musiknews bei PULS

OK Kid waren auch schon zu Gast beim PULS Festival letztes Jahr.
>> hier gibt’s mehr Infos zur Band

Und tollerweise haben uns OK Kid auch schon mal ihre Lieblingsplatten dagelassen.
>> hier zum Anhören

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Was geht bei Männern gar nicht? Was ist das Besondere an der neuen Webserie MANN/FRAU? Und wie waren die Dreharbeiten? Collien Ulmen-Fernandes verrät’s im Gespräch mit PULS Moderatorin Julia Menger.

>> zum Interview

collien-ulmen-fernandes-100_binary_1Rechtzeitig zum Start von „Mann/Frau“ haben wir Collien zu uns ins PULS Studio eingeladen, damit sie das tut, was ihr nach all den Jahren wahrscheinlich noch immer am leichtesten fallen müsste: moderieren. Dieses Mal sagt sie aber ihre eigenen, ganz persönlichen Lieblingssongs an. In gewohnter Collien-Manier plaudert sie über Evergreens von Boomtown Rats und Stranglers, hat aber auch HipHop dabei – nämlich Cro, der gerade einer der Lieblingsacts ihrer zweijährigen Tochter ist.

>> Colliens Lieblingsplatten

 

Scheitern, verschlafen, vermasseln, triumphieren, durchkommen und grad noch die Kurve kriegen… MANN/FRAU erzählt von der Suche nach der einen großen Liebe bis zur SMS, die man besser nie abgeschickt hätte.