Männer können unheimlich viel falsch machen beim Sex. Folge 4 von MANN/FRAU gibt den Männern da schon mal tiefe Einblicke. Aber so geht das nicht! Schließlich können sich auch Frauen im Bett den ein oder anderen Faux Pas leisten. Hier kommen fünf davon. Achtung FRAUEN: nichts für schwache Nerven.

 

1. Während des Sex reden

Wenn man irgendwann mal bei der Sache ist, nervt es unheimlich, wenn Frauen trotzdem weiterplappern. Egal, ob es sich um Hinweise („An meinem Bauchnabel bin ich übrigens krass kitzelig“), Anregungen („Oh, das fühlt sich eigentlich ganz gut an“) oder sexuelle Bonmonts mit anderen Geschlechtspartnern handelt („Mein Ex-Freund hatte eigentlich einen viel zu großen Penis“). Ganz ehrlich, Mädels: wenn die Geschlechtsorgane mal zusammengefunden haben, dann geht es um Samen- und nicht um Worterguss. Wir merken dann schon, was euch gefällt und was nicht! Und Vergleiche und Geschichten über andere Typen sind sowieso nicht drin.

 

 2. Vor dem Sex totgeknutscht werden

Bitte keine ausgedehnten Zungenmuskelspiele! Klar – bevor man Sex hat, darf und muss erst mal ein bisschen rumgeknutscht werden. Aber bitte doch keine geschlagene Stunde! Wenn es sich irgendwann so anfühlt, als würde uns der HNO-Arzt mit aller ihm zur Verfügung stehenden Präzision die Mandeln säubern, kann es gut sein, dass wir erst mal eine längere Atempause brauchen. Außerdem schmeckt jede Mundhöhle irgendwann komisch, wenn sich zwei Spuckeflüsse eine gefühlte Ewigkeit darin vermengt haben.

 

3. Zu erwarten, dass MANN mit FRAU in den Armen einschläft

Wenn beide Parteien das Konzept One-Night-Stand richtig verstanden haben, wartet man sowieso mehr oder weniger geduldig darauf, dass er oder sie endlich geht und man doch noch eine Mütze voll Schlaf abbekommen kann. Danach will man weder kuscheln, knutschen noch Händchen tatschen. Bei Beziehungspartnern darf man das natürlich gerne machen. Allerdings ist es auch da dann irgendwann gut und MANN darf sich bitte einfach umdrehen dürfen und ordentlich ratzen. Arme sind leider unerträglich ungemütliche Kopfkissen – das einzige, was dann vielleicht einschläft, ist der Arm.

 

 4. Sich gar nicht zu bewegen

Manchmal ist es ja durchaus ok, wenn FRAU ganz den passiven übernimmt. Es soll Männer geben, denen es durchaus animalische Pläsir ist, sich dann mechanisch an einem regungslosen Frauenkörper abzuarbeiten. Im Normalfall ist MANN aber nicht auf ein unbewegliches Holzscheit aus. Stellungswechsel, durch das Bett wälzen und ungelenke Verrenkungen schauen bei Licht für den Außenstehenden sicherlich ziemlich peinlich aus, klar. Aber im Normalfall gibt es ja keine Zuschauer. Und falls doch – die wollen ja auch was geboten bekommen.

 

 5. Sich vor dem Sex bettfertig zu machen

In freudiger Erwartungshaltung wartet MANN darauf, dass es endlich losgeht. Und FRAU? Sie geht erst mal duschen, putzt sich die Zähne und entfernt dann noch gefühlte Ewigkeiten ihr Make-Up. In dieser Zeit passieren dann gerne mal zwei Dinge: zuerst geht zwischen den Beinen pfeifend Luft und Lust raus, dann dämmert MANN selig dahin, bis er schließlich endgültig dem Schlaf anheim fällt und sich vermutlich in den silikonhaltigen Traumwelten des Pornoregisseurs Andrew Black wiederfindet. In Sachen Warten sind Männer einfach besonders schlecht. Außerdem macht das Duschen danach doch sowieso viel mehr Sinn. Und wegen dem Make-Up – das führt nur dazu, dass FRAU auch noch unbedingt das Licht ausmachen will. Wir wollen euch aber sehen! Sonst wären wir ja gar nicht hier.